Besuch von Miarintsoa
Projektleiterin von "Manda" in Deutschland
Die Leiterin der NRO "Manda" – Miarintsoa - weilte vom 4.5. bis zum 4.6.2009 auf Einladung von "Zaza Faly e.V." auf
einer Dienstreise in Deutschland.
Gründe für die Einladung waren u.a. die aktuellen Umstrukturierungen und Projektneuerungen bei "Manda", der
Wunsch von Miarintsoa viele neue bereichernde Erkenntnisse zu erlangen, die sie in ihre Arbeit in Madagaskar
integrieren kann und wünschte sich deshalb im Rahmen dieser Reise Einblick zu bekommen in die Arbeit deutscher
Sozialzentren und Sozialstationen sowie in die Arbeit von Hilfsorganisationen, die sich in Entwicklungsländern
engagieren.
Auf dem Programm standen neben Gesprächen mit dem Vereinsvorstand und Fortbildungen zu verschiedenen
Themen vor allem Besuche von Spenderkreisen und Initiativgruppen des Vereins in Deutschland.
So fanden vom 11.5.-21.5. Besuche der Spenderkreise in Offenburg, Schwäbisch-Gmünd, Reichenwalde, der
Steinbrü¨cke GbR der Walddorfschule Märkisches Viertel in Berlin, des Kreisgymnasiums Hochschwarzwald sowie der
Kirchengemeinde Oberbrüden/Unterbrüden statt.
Der Aufenthalt von Miarintsoa war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.
Hier weitere ausführlichere Informationen dazu...
Heiko Jungnitz (Zaza Faly e.V.)
Scheckübergabe der STEINBRÜCKE an MAND
Die Schülerfirma "Steinbrücke" der Waldorfschule Märkisches Viertel, die die Projektarbeit vor Ort seit 12 Jahren
kontinuierlich unterstützt, hat am 16.5. anlässlich eines Tages der offenen Tür in der Rudolf Steiner Schule in Berlin-
Dahlem an die MANDA-Leiterin Miarintsoa und dem Vorstandsvorsitzenden von "Zaza Faly e.V." Heiko Jungnitz einen
Scheck in Höhe von 1391 € Euro aus dem Gewinnerlös 2008 sowie über 500 € aus einem Projektantrag bei "Children
for a better world" überreicht.
Dieser Betrag soll vor Ort konkret für das Einschulungs- und Familienhilfeprojekt von "Manda" eingesetzt werden.
Wir bedanken uns ganz recht herzlich auch an dieser Stelle bei den Mitgliedern der "Steinbrücke".
Besuch von Miarintsoa im Auenwald
Auf Initiative von Frau Dorothee Scheffel besuchten Miarintsoa und Heiko Jungnitz am 17.5. die evangelische
Kirchengemeinde Unterbrüden/Oberbrüden im Auenwald. Beide nahmen an einem Gottesdienst teil, in dessen
Anschluß eine Informationsveranstaltung über die Projektarbeit der NRO "Manda" stattfand plus Disskussion.
Die Kirchengemeinde wird dem Projekt zunächst 400 € zur Verfügung stellen und darüber hinaus in Zukunft aktiv
die Projektarbeit vor Ort unterstützen.
Miarintsoa und Heiko Jungnitz bedanken sich besonders bei der Familie Scheffel und bei Pfarrer Sperl und seiner
Ehefrau ganz recht herzlich für die Unterstützung und Gastfreundschaft.
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| Mia & Familie Scheffel |
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Heiko, Mia, Frau Sperl, Pfarrer Sperl |
Besuch von Miarintsoa in Schwäbisch Gmünd
Am 18.5. führte die Reise von „Manda“- Projektleiterin Miarintsoa und Heiko Jungnitz weiter nach Schwäbisch-
Gmünd, wo der Ausschuss "Mission, Entwicklung, Frieden (MEF)" in der katholischen Cyriakus-Gemeinde Schwäbisch
Gmünd - Bettringen seit 1995 aktiv die Projektarbeit von „Zaza Faly“/ „Manda“ unterstützt.
Hier engagieren sich etwa zehn Aktive, innerhalb und außerhalb der Kirchengemeinde bei Gottesdiensten,
öffentlichkeitsarbeit und besonderen Anlässen sowie z.B. am Scheffold-Gymnasiums Schwäbisch Gmünd. Beim
jährlichen Gemeindefest am Fronleichnamstag wird ein Flohmarkt für die Straßenkinder organisiert. Außerdem
spendet die Kirchengemeinde einen festen Anteil des Festerlöses. Jeweils im Herbst werden Mistelzweige aus einem
privaten Garten für Zaza Faly verkauft. Die Meditationsgruppe der Ehefrau von MEF-Mitglied Diethard Stoffel gibt
eine jährliche Spende.
Eine der eifrigsten Mitarbeiterin ist Frau Ute Rother, Lehrerin im (Un-)Ruhestand. Sie hat ihren Schulkindern bei
vielen Bastelaktionen die Lage der Straßenkinder ans Herz gelegt. Sie verkauft selbst gemachte Fotokarten und
organisiert den Verkauf von gespendetem Obst in Vereinen, Schulen und in der öffentlichkeit. Durch ihre
vielfältigen Beziehungen sind namhafte Spenden zusammengekommen, so bei einem Benefizkonzert der
Swany Feet Warmers oder beim Lions-Club.
Am 19.5. fanden mehrere Veranstaltungen statt. So gab es zwei Informationsveranstaltungen von Miarintsoa und
Heiko jeweils in einer 9. und 8. Klasse des Scheffold- Gymnasiums. Am Abend gab es ein Treffen mit dem Ausschuss
„MEF“ sowie im Anschluss daran eine öffentliche Informationsveranstaltung über die Projektarbeit der NRO
„Manda“ sowie über die aktuelle politische Lage auf Madagaskar.
Miarintsoa und Heiko Jungnitz bedanken sich bei allen Unterstützern/innen innerhalb der katholischen Cyriakus-
Gemeinde sowie dem Ausschuss „MEF“ ganz herzlich. Ein besonders Dankeschön für die jahrelange Unterstützung
und Gastfreundlichkeit geht an Herrn und Frau Stoffel sowie an Frau Ute Rother.
Miarintsoa beim Spenderkreis Offenburg
Am 19.5. ging die Reise weiter nach Offenburg, wo Miarintsoa und Heiko Jungnitz das Flohmarktteam um Herrn
Bernd Bender besuchten. Bernd Bender ist gleichzeitig Leiter der Zaza Faly- Geschäftsstelle in Offenburg.
Das Flohmarktteam zählt neben dem Spenderkreis in Schwäbisch- Gmünd zu unseren ältesten Unterstützer-gruppen
überhaupt.
Das Flohmarktteam organisiert jedes Jahr zahlreiche Flohmärkte im Zentrum von Offenburg, deren Erlös am Ende des
Jahres komplett für unsere Projektarbeit in Madagaskar gespendet wird. Darüber hinaus konnten in den letzten
Jahren bereits 4 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zu „Manda“ entsandt werden (Sarah Krippl, Rachel Rohwetter, Elisa
Schöll & Anne Hansert).
In Zusammenarbeit mit „Technik & Solidarität (Deutschland) e.V.“ – namentlich Herrn Ewald Baumann – und der
tatkräftigen Unterstützung von Bernd Bender konnte Ende letzten Jahres ein Hilfscontainer mit mehr als 300
Fahrrädern für eine noch zu gründende Fahrradwerkstatt, 10 Nähmaschinen für "Vony" sowie Werkzeugen für
„Felana“, nach Madagaskar versandt werden.
Im „Spitalkeller“ in Offenburg kam es dann am Abend zu einem herzlichen Treffen und Wiedersehen mit allen
Vertretern des Flohmarktteams sowie aller o.g. ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.
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Miarintsoa beim Spenderkreis Offenburg
Am 20.5. reisten Heiko Jungnitz und Miarintsoa zu ihrer letzten Station ihrer „Tournee Süddeutschland“ nach Titisee-
Neustadt – zum Kreisgymnasium Hochschwarzwald.
Seit 1998 begleitet das Kreisgymnasium das Hilfsprojekt Zaza Faly. In diesem Jahr versuchten die Schülerinnen und
Schüler in Neustadt, das Meer der Hilfe mit vielen kleinen Tropfen aus dem Frühlingsbasar zu füllen.
Während des Basars, an dem sich alle Schüler/innen der Klassen 5-12 mit vielen kleinen Marktständen beteiligten,
wurden 6697,96 Euro eingenommen. Dieses Geld wurde komplett „Manda“ zur Verfügung gestellt. Dazu kamen noch
3000 Euro, die bei einem "Sponsored Run" am Ende des letzten Schuljahrs aufgebracht wurden. Dieser Lauf erzielte
6000 Euro, von denen die Hälfte in die Schulverschönerung floss; vor allem wurde eine fest einbetonierte
Tischtennisplatte für den Schulhof angeschafft, die zweite Hälfte geht nach Madagaskar.
Am 20.5. bot sich nun die Gelegenheit eines direkten Treffens mit den Organisatoren (Lehrern und Schülervertretern)
und Miarintsoa und Heiko Jungnitz.
Organisationsleiterin Petra Krebs-Dietrich zog eine überaus positive Bilanz. Finanziell, weil Kindern auf Madagaskar
direkt Hilfe bereitgestellt werden kann. Andererseits war die Lehrerin beeindruckt von der enthusiastischen
Vorbereitung und Durchführung des Basars durch die Schülerinnen und Schüler, die "ganz, ganz großes Interesse an
der Sache zeigten". Die Mitarbeit auch von Eltern beweise, dass die Schulgemeinschaft funktioniert.
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Dankesbrief von Miarintsoa an alle Mitglieder und Spender/innen von Zaza Faly
Liebe Spender, liebe Mitstreiter von Zaza Faly,
Antananarivo, den 9.6.2009
Auf diesem Weg möchte ich Euch in ein paar Worten meine Erlebnisse und Eindrücke während meines Aufenthalts in Deutschland vom 04.Mai bis 04.Juni 2009 schildern.
Bei allen unseren (ich und Heiko Jungnitz) Besuchen der verschiedenen Spenderkreise von „Zaza Faly“ habe ich
gespürt, dass alle diese Treffen sehr gut organisiert waren. Fast alle eingeladenen Personen und mehr haben daran teilgenommen. Deutschland ist besonders stark, was die Kommunikation angeht.
Die Information, dass ich und Heiko Jungnitz zu Besuch kommen, wurde auf alle möglichen Wege verbreitet.
Entsprechende Ankündigungen standen in Zeitschriften, E-Mails oder wurden via Telefon weitergeleitet. Schon allein diesbezüglich konnte ich gut nachempfinden, wie groß das Engagement der Organisatoren ist.
Wir haben sieben unterschiedliche Spenderkreise besucht und es hat mich sehr berührt, dass
- sowohl junge als auch ältere Menschen ehrenamtlich Spenden für die Straßenkinder in Madagaskar sammeln,
- viele teilweise seit 10-15 Jahren aktiv mithelfen,
- in dieser Zeit auch viele Helfer/innen neue hinzu gewonnen wurden,
- ich viele ehemalige Projektpraktikanten/- innen wieder gesehen habe, die noch immer dem Projekt und den Kindern eng verbunden sind.
Es ist mir auch aufgefallen, dass es während der verschiedenen Treffen einen richtiges Austausch gegeben hat, da die Spenderkreise ihrerseits von ihren vielen Aktionen berichten konnten, wie sie Spenden für die Projektarbeit sammeln. Andererseits wurden von Heiko Jungnitz und mir über die Vereinsarbeit in Deutschland sowie die Projektarbeit in Madagaskar berichtet.
Außerdem hatte ich während meines Aufenthaltes oft die Möglichkeit, bei den Gesprächen und Beratungen, die
Einzelheiten der Entwicklungen, der Schwierigkeiten und der Perspektiven der Arbeit bei „Manda“ zu diskutieren. Die Mitglieder von „Zaza Faly“ haben vielfältige Kompetenzen und konnten mir gut helfen. Davor habe ich große
Hochachtung.
Ich habe die Aktivitäten von drei sozialen Einrichtungen hospitiert und habe mich mit einem Verantwortlichen eines
Reisebüros getroffen. Bei allen diesen Treffen konnte ich Ideen sammeln, die in Madagaskar umgesetzt werden
können. Ansonsten habe ich auch meine Zeit mit etwas Urlaub verbracht, in der ich Natur und Kultur von Deutschland nahe gekommen bin. Für mich war es am Anfang schwierig, vor einem unbekannten Publikum auf Deutsch zu reden und mit der komplizierten deutschen Infrastruktur umzugehen. Aber Euer warme Empfang und Hilfe haben mir sehr geholfen und ich bin froh nach Hause zurückzukommen, weil ich das Gefühl habe, dass Ihr alle die Arbeit von „Manda“ seit 10 Jahren anerkannt habt und dass wir alle weiter und
noch besser zusammenarbeiten können.
Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, für die Einladung und besonders für die Menschen, die ihre Zeit mit mir
verbracht haben und für die, die mich beherbergt haben. Zusammenfassend kann ich sagen, dass alle Termine und Treffen meinen Wünschen sehr gut angepasst waren und mir geholfen haben, den weiteren Weg der Professionalisierung zu gehen
Ich wünsche Euch allen Alles Gute,
Eure Miarintsoa
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